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Deutsch
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Die heutige Gemeinde Lukovica, ist seit 9 Jahren selbstständig und liegt im Èrni-
Graben-Tal, das Tal wurde nach dem Schwarzen Steinzeug in dem Fluß Radomlja
genannt.
Das Crni Graben Tal umfasst die Orte von Prevoje bei Šentvid im Westen bis Trojane
im Osten, ganz besonders wurde das Tal von dem Fluss Radomlja geprägt.
Das heutige Gemeindezentrum ist Lukovica, in der Vergangenheit aber, besiedelten
die Menschen vor allem die naheliegende Hügel weil das enge Tal keinen
größeren Talzentrum zugelassen hatte. Heute leben 5120 Menschen in unserer
Gemeinde.
Auf dem Gebiet von Lukovica wurden Funde aus der Zeit von Steinzeitmenschen,
von den Kelten, den Römern,den Türken und den Französen ausgegraben. Jeder
Herrscher aus der Vergangenheit, hat hier ein Teil von sich zurückgelassen. Das
Radomlja Tal war schon immer eins der bedeutendsten Verkehrsverbindung
zwischen Osten und Westen. Am stärksten wurde aber das Tal durch den Römer
geprägt - sie haben durch das Èrni-graben-Tal von Akquilea bis Celeie Güter
transportiert. Der Verkehr war schon immer sehr wichtig für Crni graben, denn die
Fuhrmänner brachten Wohlstand in guten und Leiden und Angst in schlechten
Zeiten mit . Derzeit fuhren durch das Tal sogar zwei Straßen-die Bundesstraß
e und die Autobahn, die noch gebaut wird.
Unsere Orte werden in Schriftquellen größtenteils schon in 14.Jahrhundert
erwähnt, auf dieser Weise werden Lukovica und Prevoje schon 1304 erwähnt.
Karges Lebensraum und Schwere Wirschaftliche Bedingungen zwingten die
Einwohner von Crni graben Arbeit in nahelegenden Industiezentren zu suchen.
Auch daswegen sind Bauernhöfe ehe eine Seltenheit auf dem Gebiet. Wenn sie
durch das Tal fahren , werden sie aus verschiedenen Hügel von weißen Kirchen
begrüßt, wo einst die Leute Hilfe und Trost suchten. Ganz besonderes müssen zwei
Perlen des Slowenischen Kirchenerbschaft Erwähnt werden: Die St.Agneskirche
auf Golèaj mit Kassettendecke, und die gotische St.Lukaskirche in Spodnje
Prapreèe.
Für den Menschen würdiges Leben mussten die Einwohner von Crni graben schon
immer hart arbeiten, vieles hing von ihnen selbst ab. Sie haben verschiedenen
Hausgeweben entwickelt, die heutzutage wiedrerlebt werden, damals aber haben
die Leute damit ihre Lebensqualität werbessert. Und so haben sie gewebt,
gestrickt, Fußmatten angefertigt, Strohhüte wurden gemacht. Am häufigsten aber
haben sie sich bei Farmarbeit wie Maisschälen gesammelt, wo sie dann gesungen
und getanzt haben. Am langen Winterabenden erzählten sie Geschichten von
Türken und Französen, die Geschichten von den Wegelagerer (die so genannten
Rokovnjaèi) sind auf diesem Gebiet sehr lebendig, dass waren die Leute am Rade
der Geselschaft, die gegen Französen Wiederstand geleistet haben. Noch heute
sind Die rokovnjaci auf unserem Gemeindewappen zu sehen, und auch die
Kulturveranstaltung die Rokovnjaški Tabor (Wegelagerer Lager ) ist nach ihnen
genannt.
Das Leben in unseren Orten wurde von einigen großen Persöhnlichkeiten geprägt:
Schriftstellern, Dichtern, Volksschöpfern und Musiker.
Bei ihrer Ankunft hier auf Brdo, haben sie zuerst die Schloßmauer begrüßt, wo der
Schriftssteller Janko Kersnik geboren wurde, und wo er das meiste Zeit seines
Lebens werbracht hat. Er war auch der Burgermeister von Lukovica, und ein Anwalt,
als Schriftsteller wird erzu den Anfänger des? Slowenischen Realismus gezählt.
Ein weiterer Schriftsteller Fran Maselj Podlimbarski hatte in Spodnje Loke sein
zuhause, in Koseze lebte Dichter Jovan Vesel Koseski, in Prevoje wurde der Dichter
Jakob Zupan geboren. Jeder von dieser Persöhnlichkeiten gab ein Stein in das
Mozaik der Slowenischen Literatur, und die Bekanntheit unserer Orte ist dadurch
größer. In der Umgebung waren auch zwei Musiker: France Marolt und Oskar Dev
tätig.
Jetzt nach neun Jahren Selbstständigkeit, hat sich vieles verbessert. Unser
geselschaftliches Leben wird durch verschiedene Vereine und
Kulturveranstaltungen bereichert, wir singen in Chören, treffen uns auf
Spielplätzen, oder hilfen bei der Freiwilligen Feuerwehr, auch unserer Kapelle
Lukovica hören wir gerne zu, oder gehen wandern durch die Rokovnjaška Weg und
besuchen einen Touristischen Bauernhof.
Die jüngsten unter uns besuchen den Kindergarden Medo in Prevoje, die
Schulkinder besuchen die Grundschule Janko Kersnik hier auf Brdo. Erneut ist in
der Gemeinde eine Bibliothek zu finden, und mit neuer Infrastruktur, Wirtschaft,
Kultur- und Geselschaftlichem Leben versuchen wir das Leben leichter und
schöner für unsere Mitbürgerzu machen.
Hier auf Brdo wurden sie von 4 großen Bauwerken begrust- von dem Schloß, Der
Grundschule J.K., der Kircke Maria Himelfahrt und naturlich dem
Bienenzüchterzentrum Sloweniens, dessen Gast sie heute sind.
Wir hoffen dass sie ein bißchen über unserer Gemeinde erfahren haben, und laden
Sie herzlich ein.
LUKOVICA bei Domžale ist schon seit 1995 das Gemeindezentrum, welches das ganze Gebiet von Èrni graben geographisch bedeckt. Der Ort erlebte seine wirtschaftliche und kulturelle Entwicklung im 19. Jahrhundert, als er durch Martin Vever die Form eines Markts bekam, welches mit alten Fuhrmannshäusern umgeben war. Im Zentrum befindet sich das Marienmarterl, das im Jahre 1899 zur Erinnerung an die Ermordung der Kaiserin Elisabeth errichtet wurde; später wurden die Namen der im 1. Weltkrieg Gefallenen und Vermißten eingemeißelt. An der römischen Straße Emona-Celeia sollte sich hier der Posten Ad publicanos befinden. In dem naheliegenden Steinbruch von Podpeè entdeckte man Gegenstände aus der Eisenzeit. In Podpeè befand sich das Mautaumt, seit 1573 auch die Poststelle. Anfangs verlief die Post nur zu Fuß, später auch zu Pferd. Das einstöckige Haus der alten Post ist noch immer erhalten geblieben, es wurde vor mehr als 300 Jahren in dem Buch Die Ehre des Herzogtums Krains von J. V. Valvasor dargestellt. »Im ersten Fünftel Krains« gebe es nur ein Posthaus - Podpeè, sei 3 Meilen von Ljubljana entfernt, befinde sich zwischen hohen Hügeln am Fluß Radomlja, in einem fruchtbaren Ort, der für alle Reisenden geeignet sei, da man gegen eine entsprechende Bezahlung höflich und angenehm bedient werde, so Valvasor. In verschiedenen Gasthäusern und Geschäften in Lukovica spürt man noch heutzutage die Gastfreundschaft. Hier steht die Fabrik Mojca, ein Kleinbetrieb der Firma Planika Kranj und das erste Gesundheitszentrum Sloweniens, welches im Jahre 1926 gebaut wurde. Auf dem Hügel im Weiler Selo sieht man die Villa des Notars Janko Rahne, die am Anfang des 20. Jahrhunderts gebaut wurde. In demselben Villa lebte und schuf der Maler Ivan Grohar.
Für Lukovica war das Schloß BRDO bei Lukovica von großer Bedeutung. Im 19. Jahrhundert befanden sich im Schloß das Bezirksgericht, das Notariat, das Steueramt und die Gendarmerie. Aus der Anschrift, die sich über dem Eingangsportal befindet, ist ersichtlich, dass im Jahre 1552 Herr Ivan Lamberg, der Besitzer von Èrnelo und Jablje, mit den Arbeiten begonnen hat. Die Schlußarbeiten leistete sein Sohn Andrej. In der Zeit des Barocks ließen die damaligen Besitzer Apfalter das mächtige Renaissanceschloß mit vier Trakten, eckigen Türmen und einem Arkadenhof umbauen. Das Schloß bekam ein repräsentatives Treppenhaus und einen Park mit Teich. Wegen der Bauernaufstände und wegen der Naturkatastrophen wurde das Schloß mehrmals beschädigt und im Jahre 1943 sogar niedergebrannt. Trubars Sohn Felicijan fand hier sein Asyl, im südwestlichen Turm findet man aber die eingebaute Erinnerungsstätte zur Ehre dem Schriftsteller, Publizisten und Politiker Janko Kersnik (1852-1897). Er wurde hier geboren, wuchs auf, schuf und arbeitete als Notar. Dieser Vertreter des poetischen Realismus in der slowenischen Literatur hat das Leben in Èrni graben mit einem Hauch von Idealismus dargestellt. Nach ihm benannte man auch die Grundschule in Brdo, die ihre Zweigstellen in Krašnja und Blagovica hat. Die Pfarrkirche Maria Himmelfahrt ist ein barockes Gebäude, das an der Stelle der ehemaligen Schloßkapelle im Jahre 1719 gebaut wurde. Das Bild, das sich im Hauptaltar befindet, wird A. Cebej zugeschrieben, in der Kapelle St. Peregrin befinden sich die Fresken von F. Jelovšek, der im Jahre 1755 auch die Kapelle in Rokovnjaški gozdièek bemalt hatte. Die ausgezeichnete gotische Statue »Maria mit dem Kind«, friaulische Arbeit aus dem 15. Jahrhundert, wird in der Nationalgalerie aufbewahrt. In Rokovnjaški gozdièek finden jedes Jahr touristische Veranstaltungen statt u.z. mit dem richtigen Gaunerangriff und der Gaunernacht.
PREVOJE bei Šentvid ist eine typische, an der Straße gelegene Ortschaft mit Fuhrmannshäusern. Seine Form bekam sie durch die Verkehrsentwicklung. Es wurden sogar die Reste der römischen Straße und der Wasserleitung gefunden. In Trstenjaks Haus wurde Dichter und Schriftsteller Jakob Zupan geboren, der vor allem als Mitbegründer und Redakteur der literarischen Zeitschrift Èbelica bekannt ist. Volksdichterin Urška Lonèar aus Prevoje erzählte dem Schriftsteller Janko Kersnik, dessen Kindermädchen sie war, manche Volkslieder, Märchen und Aberglauben.
ŠENTVID bei Lukovica bekam seinen Namen nach dem Schutzpatron St. Veit. Die heutige Barockkirche befindet sich auf den Grundlagen einer gotischen Kirche. Im Jahre 1749 hat sie an dieser Stelle der Pfarrer T.W. Baènik machen lassen. In der Kirche kann man die ausgezeichnete barocke Ausstatung bewundern. Der dortige Kaplan und Kunsthistoriker Ivan Veider hat die Kirche vor dem 2. Weltkrieg fundamental umbauen lassen; einen erneuten Umbau erlebte die Kirche im Jahre 1995. Neben der Kirche befindet sich das Kulturzentrum, nordwestlich von der Kirche befand sich aber bis zum zweiten Weltkrieg das erste Gebäude, welches dem Schulwesen in Èrni graben dienen sollte. Östlich von Šentvid liegt auf einer niedrigen Terrase, das nach dem Speicher benannte Dorf IMOVICA. Im Mittelalter bewahrte in diesem Speicher der Grundbesitzer die Abgaben der Untertanen, welche wahrscheinlich von den Vorfahren der Breška domaèija gesammelt und aufbewahrt wurden. Das Haus Breška domaèija macht noch heute den Eindruck eines festen freibauerlichen Hauses mit der völlig erhaltenen Ausstattung.
SPODNJE KOSEZE entstand als Siedlung der Freibauern in der Zeit der feudalen Kolonisierung. Der Ort befindet sich auf dem gebirgigen Terrain und liegt weit weg von den Verkehrsstraßen. Im Weiler Gorenje befindet sich die Barockkirche Sveti Lovrenc mit den Altären aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Im Bokšes Haus wurde der Dichter und Übersetzer Jovan Vesel Koseski geboren (1798-1884), der auch als Prešerens Zeitgenosse und als Autor des ersten slowenischen Sonettes Potožba bekannt ist.
SPODNJE PRAPREÈE ist eine südlich von Lukovica gelegene schollige Ortschaft. Hier befindet sich die Kirche Sveti Luka aus dem Beginn des 16. Jahrhunderts. Die dreischiffige Kirche ist gewölbt, zum Vorschein kommt ihr gotisches Presbyterium mit äußerlichen Stützen. Gegründet wurde sie vom Baumeister Stefan, der zusammen mit seiner Familie auf der Freske mit der Jahreszahl 1524 im Hauptschiff zu sehen ist. Das nötige Geld besorgten die Schloßherren Herisch aus Brdo bei Lukovica, was die Freske im Presbyterium beweist. Im Barock wurden beide seitlichen Triumphbögen zugemauert und zwei barocke Altäre errichtet.
GRADlŠÈE bei Lukovica bekam seinen Namen nach der urhistorischen Burgstätte, die von den Römern zu einer Festung umgebaut wurde. Man fand mehrere Grabhügel mit Gegenständen aus der Eisenzeit (Bernsteinketten, Messer aus Eisen, Schwerte und Gefäße). Am Gipfel des Berges steht eine einschiffige spätgotische Kirche Sveta Marjeta aus dem 16. Jahrhundert, wo sich unter dem Anwurf die primären Fresken verbergen. Auf der äußeren Fassade sieht man den heiligen Christoph mit anderen Heiligen. Der alleinstehende Kirchenturm war früher der Verteidigungsturm; teilweise kann man noch heute die Befestigungsmauern gegen die Türken sehen.
RAFOLÈE, ein malerischer Ort mit adaptierter Barockkirche Sveta Katarina liegt nah am Wildbach Vrševnik.
ZLATO POLJE, eine Ortschaft unter der Hochebene Malolašenjska planota, umfaßt als geographischer Begriff in erweitertem Sinne alle Dörfer, die sich auf dieser Hochebene befinden, also Podgora, Brezovica, Trnovèe, Mala Lašna, Obrše und Preserje. Während des zweiten Weltkrieges wurde die Ortschaft zusammen mit der Schule und mit der Kirche Marija Magdalena aus dem Jahre 1770 zerstört. Die Kirche und die meisten Zlatopoljer Dörfer wurden wiederaufgebaut.
KOMPOLJE ist ein Dorf, das sich unter den bewachsenen Ruinen des Kompoljer Schlosses befindet. Das Schloß schützte den Handelsweg durch Èrni graben und ist schon zur Zeit Valvasors in Verfall geraten. Auf dem Hügel Kompoljski hrib (522 m) befand sich eine urhistorische Siedlung, man fand den Bronzehelm, Skiter Pfeilen und Certosaer Fibel.
KRAŠNJA ist ein angenehmer Ausgangspunkt, wenn man Ausflüge machen will. Wir können den Berg Limbarska gora, Krajno Brdo oder Vrh oberhalb des Krašnja besichtigen. Es ist das älteste kirchliche und schulische Zentrum in Èrni graben und wird als Pfarrgemeinde schon im Jahre 1363 erwähnt. Auf den Grundlagen einer älteren Kirche baute man im 18. Jahrhundert die Kirche Sveti Tomaž. Die Bilder in den Altären stammen vom akademischen Maler J. Šubic, die Engel auf dem Hauptaltar gestaltete der akademische Bildhauer F. Zajc, der heilige Andreus in der seitlichen Kapelle und der Kreuzweg stammen aber von L. Layer. In Krašnja wurde der Dichter, Schriftsteller und Übersetzer Josip Podmilšèak -Andejèkov Jože geboren (1845 - 1917). In seinen Werken belebte er die Gaunergeschichten und die Geschichten über Fuhrmänner. In SPODNJE LOKE befindet sich auf dem Geburtshaus des Schriftstellers Fran Maselj Podlimbarski (1852-1917) eine Erinnerungsstätte. In seinem Roman Gopodin Franjo (Herr Franjo) kann man eine starke Wiedersetzung gegen das damalige östrerreichische Regime finden.
BLAGOVICA, eine schollige Ortschaft zwischen den Flüssen Radomlja und Zlatenšèica, entstanden auf den Resten der antiken Festung, wo sich auch die römische Nekropole befand (man entdeckte 6 Gräber). Auf die Festung erinnern auch die Namen Ajdovski bzw. Poganski britof, was soviel wie Heidenfriedhof bedeutet. Das ehemalige Blagovicaer Schloß aus dem 14. Jahrhundert gehörte den Patriarchen aus Aquileia. Das Schloß verwalteten die Ritter aus Blagovica, später erbten ihn die Grafen von Auersperg. Das Schloß verfiel wahrscheinlich in der Zeit der türkischen Einfalle. Nur die Schloßkapelle, die vor 1345 gebaut wurde, konnte sich länger erhalten. An ihrer Stelle befindet sich heute die Pfarrkirche Sveti Peter aus der Mitte des 18. Jahrhunderts. Ein wahrer Zeuge des ehemaliges Frachtfuhrwesens ist das 400 Jahre alte Haus Pskarjeva hiša, ein ehemaliges Fuhrmannshaus. Südlich und oberhalb der Ortschaft liegt GOLÈAJ (690 m) mit der ältesten Kirche in Èrni graben - Sveta Neža. Erhalten geblieben sind die primären romanischen Wände (die nördliche und die südliche Wand) mit dem halbkreisförmigen Fenster, das sich über dem seitlichen Tor befindet. Die Kirche wurde später mehrmals umbaut. Im Inneren der Kirche entdeckte man die romanischen Grundbauten eines einschiffigen Tempels mit quadratförmigem Presbyterium. Die bemalte kassetierte Renaissancedecke wird zur Zeit instandgesetzt. Die gegossene venezianische Glocke aus dem Jahre 1423 zeigt auf das Alter der Kirche. Golèaj ist ein Posten des europäischen Fußgängerweges (E-6), der aus der Richtung Limbarska gora kommt und in die Richtung Uèak und Trojane weiterführt.
ÈEŠNJICE liegt an dem sonnenseitigen Abhang unter Rakitovec. Die primäre Pfarrkirche Marija Karmelska, wurde in der Zeit der türkischen Einfalle mit einer Festung umgeben, die teilweise noch heute erhalten geblieben ist. Die heutige Kirche wurde im Jahre 1755 geweiht. In den seitlichen barocken Altären befinden sich die Fresken von L. Layer, die die heilige Familie und den heiligen Florian darstellen. Auf der Fassade des Kašniks Hauses können wir die Bemalung mit der Jahreszahl 1787 sehen.
ŠENTOŽBOLT, an der Straße gelegene Ortschaft unter dem Trojaner Hügel, genannt nach dem Patron st. Oswald. Die primäre gotische Kirche wurde 1825 umbaut, der Hauptaltar stammt aus dem Spätbarock, das Bild auf dem seitlichen Altar, das den heiligen Jernej darstellt, stammt von L. Layer. Vor der Kirche wächst ein alter Lindenbaum, daneben befindet sich eine kleine Kapelle, die sich auf dem ehemaligen Platz eines alten Ossariums befindet. Nachdem die regulären Postverbindungen zwischen Ljubljana und Graz eingeführt wurden, half man sich an solchen Fuhrmannsstellen ab 1822 mit Vorspann, damit die Pferde den Weg über Trojane schaffen konnten. Am Anfang des 18. Jahrhunderts wurde in Rudolfs Haus eine Poststelle eröffnet, die aber 1872 nach Trojane umgesetzt wurde.
TROJANE gilt wegen seiner Lage unter dem Bergrücken Uèak(609 m) als der leichteste Übergang zwischen dem Kessel Ljubljanska kotlina und dem Tal Savinjska dolina. Die alten Römer legten hier die Straße Aquileia - Emona - Atrans (Trojane) - Celeia an. Der römische Atrans war ein wichtiger Verkehrs-, Militär- Post- und Handelsposten, der mit einer befestigten Mauer umgeben war. Die Mauer verlief an den heutigen Weilern V Zideh und
Podzid, (die Namen beziehen sich auf die Resten der römischen Mauer). Archeologisches Fundgut wie Grabsteine, Votivsteine, Teile von Statuen, Keramik, Glas und römische Münzen, welche auch die Privatsammlung Valvasors bereicherten, erinnern an die ehemalige Römersiedlung, die wahrscheinlich von Etzel zerstört wurde. Trojane wurde als slowenische Siedlung zum ersten Mal im Jahre 1228 urkundlich erwähnt. Nachdem man im 18. Jahrhundert die Straße Ljubljana - Wien angelegt hatte, wurde es zu einer bedeutenden Poststellung mit Mautamt, das schon im Jahre 1400 erwähnt wurde. In der antiken Zeit befand sich Trojane an der Grenze zwischen Italien und Noricum, im Mittelalter verlief die Landesgrenze zwischen Oberkrain und Steiermark etwas niedriger und östlicher, nämlich bei Zajasovnik. In V ZIDEH unterhalb von Trojane gibt es die Kirche Sveti Mohor und Fortunat mit gotischem Presbyterium; Einweihung im Jahre 1499, mit barockem Altar aus Gold und mit dem barockisierten Schiff. An der südlichen Wand des Presbyteriums kann man gotische Bemalungen bewundern: Kreuzigung mit Maria, Johannes und heiliger Katarina, geschaffen von Meister Leonard. In ZAVRH bei Trojane wurde der Architekt Niko Kralj (1921) geboren. Er gilt als einer der Pioniere der industriellen Formgebung in Slowenien.
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